Mit der aus Guatemala City stammdenden, seit einigen Jahren in den USA lebenden Songwriterin Gaby Moreno präsentiert die Kranhalle in München am 21.05.2012 eine der starken neuen Stimmen der Songwriterszene. Die von Blues, Soul und Folk, aber auch Jazz und Latin beeinflusste Sängerin singt zweisprachig – spanisch und englisch. Doch egal, ob nun in der einen oder anderen Sprache: Die Stimme ist stark! Auf ihren beiden Alben “Still The Unknown” und “Illustrted Songs” interpretiert Gaby Moreno mit ihrer eleganten, biegsamen und soften Stimme Songs unterschiedlichster Stilherkunft. Scheinbar müheloswechselt sie dabei zwischen bluesigem Indierock, Spuren von Oldtime-Jazz groovendem Funk, Akustikfolk, Soul, Latin und Klavierballaden.
In ihrer Wahlheimat USA hat Moreno mit dieser Stilmischung und ihrem zauberhaften Gesang bereits viele Fans erobert, die Fachleute zeigen sich ebenfalls begeistert. So schwärmte etwa Ariana Morgenstern vom Radiosender KCRW: “Ihr Debüt ‘Still The Unknown‘ hat mich mit seinem organischen und unaufdringlichen Feeling überrascht. Sie singt wunderbar in Englisch und Spanisch.” Nic Harcourt, ehemaliger Präsentator der populären Rundfunkreihe “Morning Becomes Eclectic”, schloss sich in seinem Podcast an und lobte die Newcomerin in den höchsten Tönen. Auch Eli Johnson schließlich urteilte in Citybeat euphorisch: “Die Stimme dieser Lady jagt einem Schauer über den Rücken.“
Vom 20.05. bis zum 01.06.012 kommt Hans Henning Paars großer Tanzabend Romeo und Julia für sechs Vorstellungen von der Gärtnerplatz-Bühne auf die große Prinzregententheater-Bühne. Neben dem Tanz entfaltet sich dort die ganze Kraft von Prokofjews großer Musik. Insgesamt vier große Inszenierungen zeigt das Staatstheater am Gärtnerplatz zu Beginn seiner Sanierungszeit im stattlichen Prinzregententheater. Im Tanz wird einer der erfolgreichsten Abende von Chefchoreograph Hans Henning Paar der vergangenen fünf Jahre auf die Prinzregententheater-Bühne übertragen: Das große Handlungsballett Romeo und Julia.
Seit 1995 steht das kanadische Quartett Nickelback wie kaum eine andere Band für energiegeladene Rockmusik, einprägsame Songs sowie eine elektrisierende Live-Show. Mit ihrem aktuellen Album “Here And Now” bleibt die Band ihrem Erfolgsrezept treu: Gute, einfache und ehrliche Songs. Bodenhaftung und absolutes Hitgespür sind die beiden Pole, zwischen denen die vier Jungs aus der Provinz Alberta ihre besondere Balance gefunden haben. Am 26.09.2012 verschlägt es Nickelback für einen Gig in die Münchner Olympiahalle.
Am 16.05.2012 präsentiert die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule mit der Oscar-nominierten Dokumentation “Gasland” (USA 2010) den nächsten Film der Reihe “Green Visions“, diesmal zum Thema Wasser. Die Reihe präsentiert Umweltdokumentationen aus der ganzen Welt, gefolgt von Diskussionen mit Regisseuren, Umweltexperten und Filmwissenschaftler(inne)n. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal der Stadtbibliothek im Gasteig, der Eintritt ist frei.
Erwin Pelzig kommt wieder auf Tournee. Nach mehreren Jahren Abstinenz schickt der Würzburger Journalist und Kabarettist Frank-Markus Barwasser sein Alter Ego Erwin Pelzig wieder dorthin, wo es am schönsten ist: Auf die Bühne. “Pelzig stellt sich” ist der Titel seines neuen Bühnenprogramms, mit dem er am 12.07.2012 im Circus Krone in München zu sehen sein wird. Dieses neue Programm setzt dort an, wofür bei den Vorgängern “Neues aus der Anstalt” oder “Pelzig hält sich” oft keine Zeit mehr bleibt.
Aus der Rathaus Umschau vom 14.05.2012:
“We are the Champions“, “Bohemian Rhapsody” oder “Bicycle Race” sind Welthits, die jedem ein Begriff sind – auch noch 20 Jahre nach dem Tod des extravaganten Queen-Sängers und -Frontmanns Freddie Mercury. Anlässlich seines 20. Todestages tourt derzeit das neue Programm “A Tribute to Freddie Mercury” mit einer eigens produzierten bombastischen Live-Show durch Deutschland. Am 12.05.2012 besteht die Chance, diese Show im Circus Krone in München live mitzuerleben. Das aufwändige, abendfüllende Programm basiert auf der gefeierten Queen Revival Show und zeigt mit multimedialen Videoprojektionen Stationen aus dem Leben Freddies.
Vom 17. bis zum 20.05.2012 präsentiert das Theater im Marstall in München das Bühnenstück “The Happy Ending of Franz Kafka’s Castle“. Die Prämisse: Alles, was Kafka je geschrieben hat, ist nur das Vorspiel zu einem gewaltigen, menschheitserschütternden Happy End. Auf dieses Ende hat sich Kafka so sehr gefreut, dass er nie dazu gekommen ist, es aufzuschreiben. Fällt der Name Kafka, so assoziieren die meisten “düsteren Autor”. Das war er allerdings nicht zwingend. Zornig vielleicht… aber keinesfalls kafkaesk.
Am 25.05.2012 präsentiert Ray Cokes im Freiheiz in München seine Rock ‘n’ Talk Show “Ray’s Guesthouse“. Zu Gast sind: This is the Arrival, Django 3000 und die Münchner Band Emil Bulls. Gastgeber Ray Cokes begann seine Karriere bei MTV Europe mit der Musikwunsch-Sendung Ray’s Request. Mit der Zeit wich Cokes jedoch immer mehr vom Skript ab und moderierte aus dem Stehgreif. Die Konzeptlosigkeit wurde zu seinem Markenzeichen. Rays neue Live Show ist sowohl inspiriert von der legendären Most-Wanted Sendung, wie auch von den sehr entspannten “old-school” TV Formaten mit viel positiver Energie. Das Set erinnert an ein gemütliches 3-Sterne-Gästehaus mit einer Rezeption, einer Lounge und einer kleinen Bühne, selbstverständlich mit voll ausgestatteter Bar.
Am 24.05.2012 präsentiert der Circus Krone in München die “Schottische Musikparade“. Die Zuschauer erwartet keltischer Zauber und schottische Lebensfreude. Über 120 Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer nehmen das Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende wie abwechslungsreiche Reise durch Schottland. Vor einer Schlosskulisse mit Türmen und Zinnen – eine Nachahmung eines schottischen Castles – präsentieren die Künstler immer neue Facetten der schottischen Kultur: Brauste eben noch der eindrucksvolle Klang der Bagpipes und Drums durch die Halle und erfasste das Publikum auf den Tribünen, sorgen im nächsten Moment gefühlvolle Balladen voll Sehnsucht und Weite für eine berauschende Stille im Saal.
Vom 11.05. bis zum 11.11.2012 präsentiert das Münchner Stadtmuseum eine Sonderausstellung zum Thema “Typographie des Terrors“. Im Fokus stehen Plakate, die in München zwischen 1933 und 1945 zum Anschlag kamen. Als die “Hauptstadt der Bewegung” bot München dem Nationalsozialismus von Anfang an ein ideologisches Zentrum. Exemplarisch spiegelt sich diese Bedeutung auf Plakaten wider, in denen die Person Hitlers, die Macht des nationalsozialistischen Regimes und die Verheißungen der “Volksgemeinschaft” ins Bild gesetzt wurden. Im Nationalsozialismus übernahmen nahezu sämtliche Plakate die Funktion von politischen Plakaten, die der Bevölkerung die Ziele und Wertvorstellungen der Machthaber ständig vor Augen führten. Sie wurden bewusst zur Inszenierung der Diktatur eingesetzt und sollten Ideologie anschaulich und nicht zuletzt wirksam machen.
Aus der Rathaus Umschau vom 08.05.2012:
Gegensätze gehören zum Leben. Ob Feuer und Wasser. Tag und Nacht. Oder Liebe und Hass. Gegensätze sorgen für Reibungspunkte, machen den Reiz aus. Manchmal neutralisieren sich die beiden Pole – und manchmal ergeben sie, ganz wie bei Yin und Yang in der chinesischen Philosophie, erst das komplette Ganze. In der Musik sind Kontrapunkte seit jeher ein geeignetes Treibmittel, um neue berührende Töne und Melodien entstehen zu lassen. Das war schon bei Mozart und Beethoven so, und das ist heute nicht anders. Das beste aktuelle Beispiel dafür bildet der belgische, von den Brüdern Steven und Stijn Kolacny initiierte und angeleitete Mädchenchor Scala & Kolacny Brothers, welcher am 26.05.2012 im Circus Krone in München zu Gast ist.
Am 12.05.2012 präsentiert der Schlachthof in München das Finale der fastfood Improcup 2012-Reihe. Zum krönenden Abschluss heißt es: Bayerischer Meister vs. Champions League-Sieger. Hier ist allerdings nicht vom FC Bayern München oder sonstigen Fußballvereinen die Rede, sondern von den bisherigen Siegern der Improvisations-Turniere, die 2012 im Schlachthof stattfanden. Und während Fußballer gerne mal über die eigenen (oder gegnerischen) Beine stolpern, müssen die Improvisations-Talente aufpassen, nicht über die eigene Zunge zu stolpern. Hat man Sie schon mal gebeten, in 2 1/2 Minuten einen Shakespeare zu improvisieren? Oder eine politisch radikale Szene in 90 Sekunden? Beim fastfood Improcup werden solche Herausforderungen nicht nur gerne angenommen, sondern auch grandios gemeistert!