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Indoor Badminton in der Wintersaison in München

Mittwoch, 19. Dezember 2012
Badmintonmatch im Doppel

Foto: Cologne Sharky;Lizenz Wikimedia Commons

Wenn’s draußen friert und kalt ist, dann zieht es die Menschen nicht nur in den Süden, sondern auch mal in die Sporthalle, zum Beispiel zum Indoor Badminton. Badminton wird oft fälschlicherweise mit dem Freizeitspiel Federball gleichgesetzt, das im Gegensatz zu Badminton möglichst lange Ballwechsel zum Ziel hat, während Badminton ein Wettkampfsport ist und nach festen Regeln gespielt wird.

Badminton hat zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit Tennis, unterscheidet sich davon jedoch in grundlegenden spieltechnischen und taktischen Aspekten. Das Badmintonspielfeld ist, verglichen mit dem Tennisspielfeld, deutlich kleiner. Ein Badmintonschläger ist wesentlich leichter als ein Tennisschläger. Der Federball darf während des Spiels den Boden nicht berühren. Er ist mit einem Feder- oder Plastikkranz bestückt und hat somit besondere Flugeigenschaften. Beim Badminton geht es darum, den Federball möglichst lange in der Luft zu halten.

Badminton stellt an den Ausübenden hohe Ansprüche an Reflexe, Grundschnelligkeit und Kondition. Darüber hinaus sind Konzentrationsfähigkeit, taktisches Geschick und eine gut entwickelte Ausdauer für die langen Ballwechsel und eine Spieldauer ohne echte Pausen gefordert. Die Tatsache, dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung ohne deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton zu einem extrem raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Badminton ist sogar eine olympische Disziplin. Es gibt Dachverbände im Badminton, nationale und internationale Meisterschaften. Weltweit wird Badminton von über 14 Millionen Spielern in mehr als 160 Nationen wettkampfmäßig betrieben.

In München bieten viele Vereine Badmintonkurse an, man kann natürlich auch unabhängig von Vereinen Indoor-Badminton spielen, zum Beispiel auf den Meisterschaftsplätzen des Tennis-Centers-Keferloh.