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Keith Haring – Gegen den Strich

Donnerstag, 07. Mai 2015
Foto: © The Keith Haring Foundation

Foto: © The Keith Haring Foundation

Seine Werke waren häufig sehr groß, meist politisch und vor allem fast immer knallbunt. 25 Jahre nach dem Tod des Künstlers Keith Haring wird nun in München eine umfassende Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung mit Werken des New Yorkers gezeigt.

Die Ausstellung „Gegen den Strich“ soll ein Bild des gesamten Schaffens Harings präsentieren. Es sind neben Bildern auch Skulpturen zu sehen, mit denen der Künstler gegen Rassismus oder Umweltzerstörung protestierte. Noch bis zum 30. August ist die Schau in München zu sehen, danach wird sie bis Februar 2016 in Rotterdam präsentiert. In der Ausstellung werden mehr als 160 Werke gezeigt, davon sind etliche mehrere Meter groß. Einige der Exponate sind nach Angaben der Ausstellungsmacher erstmals seit Harings Tod zu sehen.

Nach einer Schaffenszeit von gerade mal einem Jahrzehnt, hatte er nicht nur für seine Kunst, sondern auch für sein politisches Engagement international Anerkennung erlangt. Er sprach offen über seine HIV-Erkrankung und leistete so einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung der Krankheit. Der Künstler gründete 1989 die Keith Haring Foundation, deren beiden Hauptziele bis heute sind, unterprivilegierten Kindern Ausbildungschancen zu bieten und ein vorurteilsfreies Bewusstsein gegenüber HIV und Aids zu schaffen.

Haring wurde Anfang der 1980er Jahre durch seine Strichmännchen-Zeichnungen bekannt, die er in der New Yorker U-Bahn auf Plakatwände malte. Er starb im Februar 1990 an den Folgen einer Aids-Erkrankung im Alter von gerade einmal 31 Jahren.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt’s hier